Eine Gesundheitsstudie
von Magdalena Donnerer

Montagsakademie: Unser tägliches Brot

wie die Ernährung Gesundheit
und Altern beeinflusst

Über Frank Madeo

Über Frank Madeo:

  • ...ist einer, der meistzitierten Altersforscher überhaupt.
  • ...entdeckte die zellulären Selbstmordprogramme von Einzellern.
  • ...entdeckte Spermidin (Bis dahin einzige physiologische Substanz, die das Leben von Säugetieren verlängern kann)
  • ...schrieb einen Roman („die Hymne auf ein liederliches Leben“)
Diäten:

Diäten:

  • Vor 15 Jahren galt das Fett als der allein schuldige Krankmacher im Essen.
  • Die Geschäfte baten Übermengen an fettreduzierten Produkten an.
  • Später wurde festgesetzt, dass doch nicht das Fett, sondern die Kohlenhydrate schuld am Übergewicht seien.
  • Dies führte dann zu Diäten wie der Low-carb-, der Paleo-, der Steinzeit- und der Etkinsdiät. (wenig bis keine Kohlenhydrate)
  • Mittlerweile schwört man auf metabolische, und sogenannte Hollywood-diäten.
  • Diäten sind nie lange aktuell, es gibt immer wieder neue, „bessere“ Ideen.
  • Die Geschäfte und unterschiedliche Unternehmen verdienen dadurch sehr viel Geld.
Anekdotische Einzelfälle:

Anekdotische Einzelfälle:

  • Anekdotische Einzellfälle werden hierbei als Beweismittel zur Wirksamkeit bestimmter Diäten und Ernährungsweisen eingesetzt.
  • Ein Beispiel ist Jean Calmet. (wurde 122 Jahre alt, hörte mit 117 auf zu rauchen und fing mit 118 wieder an.)
  • Dieser Einzelfall zeigt jedoch nicht, dass rauchen gesund ist.
  • Statistiken gleichen dies wieder aus, da auch zahlreiche Menschen schon in ihren 50ern durch zu viel Rauchen sterben.
  • Jean Calmet beweist also nicht,dass Rauchen gesund ist, vielleicht wäre sie ohne das Rauchen sogar noch älter geworden
Qualitätskriterien, die wir heute anlegen:

Qualitätskriterien, die wir heute anlegen:

  • Es gibt eine statistisch saubere Evidenz am Menschen.
  • Es gibt kausative Tierversuche, die dieses Ergebnis bestätigen
  • Wir haben eine Idee davon, wie das ganze funktioniert.
  • Keine Interessenskonflikte
Testosteron:

Testosteron:

  • Testosteron (männliches Hormon) wirkt auch lebensverkürzend.
  • Dadurch leben Frauen im Durchschnitt länger, als Männer.
  • Dafür gibt es einen lustigen Beweis, nämlich dass kastrierte Männer genauso alt werden, wie Frauen.
Falsche Informationen:

Falsche Informationen:

  • Man darf sich, wenn es um Gesundheit geht nicht auf korrelative Daten verlassen, denn diese können sehr leicht trügen.
  • Man muss durch kontrollierte experimentelle Systeme kausative Daten erzeugen.
  • Wenn man zum Beispiel einer Gruppe von M#Mäusen einen Futterzusatz gibt und einer anderen Gruppe von Mäusen nicht, aber beide Gruppen bis auf den Futterzusatz exakt den gleichen Bedingungen aussetzt, kann man davon ausgehen, dass der Futterzusatz ausschlaggebend war, wenn die Mäuse länger leben.
Genetische Veranlagung:

Genetische Veranlagung:

  • Studien an eineiigen Zwillingen (genetisch identisch) zeigen uns, dass das altern zum Zeitpunkt der Geburt nur zu etwa 25 Prozent genetisch determiniert ist.
  • Es muss also eine große menge an Umwelteinflüssen, wie zum Beispiel Ernährung geben, mit denen wir das Alter beeinflussen können.
Fasten, oder Kalorienreduktion verlängert das Leben:

Fasten, oder Kalorienreduktion verlängert das Leben:

  • Dabei geht es nicht zwingend darum weniger zu essen, sondern vielleicht auch einfach nur etwas mehr Zeit zwischen den Mahlzeiten verstreichen zu lassen.
  • Dies wird durch ein einfaches Mäuse-Experiment nochmal verdeutlicht.
  • Zwei Mausgruppen wurden jeweils mit der gleichen fettreichen, Mc Donalds artigen Diät gefüttert.
  • Die eine Gruppe bekam Tag und Nacht immer wieder zu esse4n, während die andere Gruppe nur nachts gefüttert wurde und tagsüber fastete.
  • Die Gruppe, die Tagsüber und Nachts gefüttert wurde wurde fett und ungesund, außerdem bekam sie eine Fettleber
  • Die Gruppe, die nur Nachts zu essen bekam blieb schlank und gesund und hatte eine voll funktionsfähige und gesunde Leber.
  • Dieses Experiment wurde mit diesmal zuckerhaltiger Ernährung wiederholt und es wurden die selben Ergebnisse erzielt.
  • Man stellte sogar fest, dass ungesund ernährte Mäuse, die fasten sogar fitter sind, als gesund ernährte Mäuse, die nicht fasten.
Warum ist Fasten so gesund?:

Warum ist Fasten so gesund?:

  • Immer, wenn man dem Organismus auf längere Dauer Nahrung entzieht setzt ein Mechanismus Namens Autophagie (Selbstverdau) ein.
  • Die Zellen verdauen alles, was schädlich ist und reinigen somit den Körper.
  • Regelmäßiges fasten verlängert also in verschiedensten Organismen das Leben, die Gesundheitsspanne und die Fitness.
Spermidin:

Spermidin:

  • Man kann die Autophagie im Körper aber auch durch Spermidin einschalten, obwohl man isst.
  • Es führt auch, ähnlich, wie das Fasten zu Langlebigkeit.
  • Zahlreiche Tests an Tieren bestätigen dies, allerdings wurden die Auswirkungen am Menschen noch nicht getestet.
  • Spermidin soll außerdem eine Wirkung gegen Demenz besitzen.
  • Jeder Mensch hat Spermidin im Körper, aber die Menge des Spermidins nimmt im alter deutlich ab. (vor allem in der Haut)
  • Es gibt jedoch eine erstaunliche Ausnahme von dieser Regel, nämlich 100-jährige.
  • Das Blut von Menschen mit 100, oder mehr Jahren ist randvoll mit Spermidin.
  • Spermidin kann nicht nur gegen Demenz, sondern auch gegen zahlreiche andere altersassoziierte Erkrankungen helfen.
  • Sogar parkinsonkranke Fliegen konnte man durch Spermidin heilen.
  • Eine Studie in den USA zeigte, dass eine 3-monatige Spermidin zufuhr bereits ausreicht, um das Kardiovaskuläre Gefäßsystem.
  • Forscher fanden ebenfalls heraus, dass Spermidin die Pluripotenz von Stamm- und Immunzellen erhöht.
Fruchtfliegen Experiment:

Fruchtfliegen Experiment:

  • Ein Experiment mit Fruchtfliegen beweist die Wirkung von Spermidin gegen Demenz.
  • Es wurden ungefähr 100 Fliegen in eine Kammer gesperrt und ihnen wurde Zwetschgenduft gegeben.
  • Danach wurden die selben Fliegen in eine nächste Kammer gegeben und dort bekamen die Kirschduft.
  • Während die Fliegen beim Kirschduft waren, bekamen sie eine Belohnung von Zucker,.
  • Danach wurden die fliegen in eine weitere Kammer gegeben und jeweils von links und rechts kam Kirsch- und Zwetschgenduft.
  • Natürlich sind alle Fliegen, bis auf zwei auf die Kirschseite gegangen
Natürliche Quellen von Spermidin:

Natürliche Quellen von Spermidin:

  • Samenflüssigkeit
  • Weizenkeime
  • Sojabohnen
  • Zitrusfrüchte
  • grüner Pfeffer
  • Käse
  • Mandelpilz
  • Champignons
  • Natto
  • Durian
Folgen von zu viel, oder falscher Ernährung:

Folgen von zu viel, oder falscher Ernährung:

  • Diabetes
  • Herzinfarkt
  • Schlaganfall
  • Krebs
BMI:

BMI:

  • Früher dachte man, dass man am Bodymassindex (BMI) feststellen kann, wie gesund der Körper ist und welcher BMI gesund ist, allerdings sagt der BMI nichts über die Fettverteilung und die Menge der Muskelmasse aus.
  • Viel aussagekräftiger ist das Verhältnis zwischen Taillenumfang und Hüftumfang
  • Taillenumfang durch Hüftumfang teilen.
  • Das Ergebnis sollte bei Männern kleiner, oder gleich 1, und bei Frauen kleiner, oder gleich 0,85 sein.
Steigung des Übergewichts:

Steigung des Übergewichts:

  • 2006 gab es auf der Erde erstmals mehr Übergewichtige, als hungernde Menschen auf dem Planeten.
Richtig Fassten:

Richtig Fassten:

  • genügend Salze und Vitamine zuführen.
  • Ohne ärztliche Beratung nicht länger, als einen Tag fasten.
  • Kein Zucker!
  • Keine Süßstoffe!
  • Warum keine Süßstoffe?:
    • - Süßstoffe werden in der Schweinemast eingesetzt.
    • - Der Zuckerstoffwechsel spielt schlimmer verrückt, als wenn sie Zucker essen.
    • - Sie werden viel eher dick.
  • Regelmäßig Obst und Gemüse essen.
  • Vermeiden sie Vitamintabletten.
  • Warum keine Vitamintabletten?:
    • Es gab eine Studie, die am Menschen mit frei erhältlichen Nahrungsergänzungsmitteln aus der Drogerie durchgeführt wurde und bei den verschiedensten Medikamenten gab es selbst nach mehreren Monaten nicht mal den Hauch einer Wirkung.
    • Viele Stoffe kann der Körper nur richtig aufnehmen, indem er das dazugehörige Lebensmittel im frischen, rohen Zustand zugeführt bekommt.
    • Eine positive Auswirkung durch Ergänzungsmittel könnte Vitamin D in form von Pillen im Winter darstellen, da dieses Vitamin ansonsten durch die haut von der Sonne aufgenommen wird.
    • Vitamin D Mangelzustände werden mit Diabetes und Depressionen in Verbindung gebracht.
  • Mindestens 3-mal pro Woche eine halbe stunde Sport.
  • Keine Zigaretten! (15 Jahre Gewinn)
  • Ruhe (Einfluss von Beten auf Blutdruck und Lebenserwartung, Mönche leben fast so lange, wie Frauen)
  • Gelegentlich ein Glas Rotwein trinken.
  • Fun Fact:
    • Menschen, die Rotwein trinken leben länger, als Biertrinker, aber Biertrinker leben immer noch länger, als Nichttrinker.“
  • Einen festen Partner, oder Familie haben.
  • Nicht an einer vielbefahrenen Straße wohnen.
  • Sonneneinstrahlung limitieren.(Hautkrebsrisiko)
Hautkrebs:

Hautkrebs:

  • Hautkrebs kann sehr tödlich sein, wenn er zu spät entdeckt wird, deshalb immer gleich zum Hautarzt, wenn man auch nur das Gefühl hat, dass der Leberfleck sich verändert hat.
  • Mehrere Studien belegen, dass Knoblauch den Cholesterinspiegel im Blut senkt und das Risiko an Lungenkrebs zu erkranken halbiert.
  • Zwiebeln senken den Zuckerspiegel des Blutes.
  • Beide schützen vor Infektionskrankheiten.
Schokolade gegen Demenz:

Schokolade gegen Demenz:

  • Ein Forschungsteam aus Boston hat 60 älteren Menschen 2 Tassen heiße Schokolade pro Tag serviert.
  • Nach 30 Tagen verbesserte sich deren Gehirndurchblutung, kognitive Leistung und Erinnerungsfähigkeit.
Kaffee gegen Diabetes:

Kaffee gegen Diabetes:

  • 2-4 Tassen schwarzer Kaffee am Tag helfen eventuell gegen Demenz, sicher aber gegen Diabetes.
  • Kaffee löst Autophagie aus.
  • Milch ist allerdings ein starker Verhinderer der Autophagie, deshalb den Kaffee immer schwarz, oder mit einer pflanzen basierten Milch trinken.
Sport für Autophagie:

Sport für Autophagie:

  • Ein weiterer Auslöser der Autophagie ist Sport, vor allem auf leeren Magen.
Nüsse für ein langes Leben:

Nüsse für ein langes Leben:

  • Eine Gruppe von Hunderttausend Menschen wurden 15 Jahre lang untersucht, welche mehrmals wöchentlich Nüsse aß.
  • Ganz gleich, welche Arten von Nüssen,nur keine Erdnüsse, denn Erdnüsse sind biologisch betrachtet keine Nüsse, sondern Bohnen.
  • Die Mortalität sank bei den Probanden um 20 Prozent.
Wenig Fleisch und Milchprodukte:

Wenig Fleisch und Milchprodukte:

  • Der übermäßige verzehr von Fleisch und Milchprodukten vervierfacht die Wahrscheinlichkeit an Krebs zu sterben.
  • Spannend dabei ist, dass sich das ganze nach etwa 50 Jahren wieder umkehrt und der Fleischkonsum wiederum das Krebsrisiko senkt.
  • Fleisch enthält auch sehr wichtige Vitamine und Mineralstoffe, welche der Körper braucht, also ist 1-2 mal pro Woche Fleisch zu essen nicht verkehrt.
  • Fleisch sollte jedoch gut durchgebraten und nicht roh verzehrt werden, da rohes Fleisch oft Krebserregende Stoffe enthält.
  • Frauen, die 3 bis 4 Gläser Milch am Tag tranken, wiesen im Alter ein bis zu 90 Prozent erhöhtes Sterberisiko auf.
  • Bei Männern war es etwas weniger, aber immer noch deutlich vorhanden.
  • Aufgrund des Fermentationsprozesses ist jedoch Käsekonsum soweit unbedenklich.
Keine Eiweißshakes (Whey):

Keine Eiweißshakes (Whey):

  • pulverisiertes Milchprotein und chemische Zusätze.
Was sie heute über Fasten und Minimierung tierischer Proteine gelernt haben gilt nicht für:

Was sie heute über Fasten und Minimierung tierischer Proteine gelernt haben gilt nicht für:

  • Kinder und Jugendliche.
  • Stillende, schwangere und solche, die es werden wollen.
  • Männer, die zeugen wollen. (Testosteron!)
  • Sehr alte, gebrechliche Menschen.
  • Kranke. (z.B. Wunderheilung und Infektionen)
Unter der Berücksichtigung oben angeführter Anweisungen ist zu beachten:

Unter der Berücksichtigung oben angeführter Anweisungen ist zu beachten:

  • Verlieren sie nie den Spaß am Essen!!!