Alles hängt zusammen

Wir atmen ALLE die SELBE LUFT

Wir trinken ALLE das SELBE Wasser

Auf der Erde wird es immer heißer

Ein Bericht von von , vom 22.04.2020

Heute ist der internationale Tag der Erde, auch als Earth Day bekannt. Ziel des Aktionstages ist es, für einen ökologischen bzw. umweltbewussten Lebensstil zu werben. Die Erderwärmung zählt zu den größten Herausforderungen unserer Zeit. Laut aktueller Daten des National Centers for Environmental Information (NOAA) wird es immer schneller immer heißer auf der Erde.

Von den heißesten zehn Jahre weltweit seit Beginn der Aufzeichnungen lagen neun in den 2000ern, wie die Statista-Grafik zeigt. Das weltweit heißeste Jahr bisher war 2016, mit einer Abweichung von 0,99 Grad Celsius vom globalen Durchschnittswert. Auch das vergangene Jahr 2019 zählt zu den drei heißesten Jahren weltweit seit Beginn der Aufzeichnungen.

Das aktuelle Jahr 2020 könnte erneut zu heiß ausfallen: Für Deutschland warnen Klimaexperten bereits vor einem dritten Dürrejahr in Folge.

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Wie Tiger leben

Ein Bericht von , vom 09.04.2020

"Tiger King: Murder, Mayhem and Madness" ist gerade der Streaming-Hit. Die Serie dreht sich um Joseph Allen Maldonado-Passage (geborener Schreibvogel) alias Joe Exotic, der in seinem Privatzoo vor allem Raubkatzen ausstellt. Die Hauptfigur der Netflix-Produktion ist indes nur einer von vielen. Über die USA verteilt erstreckt sich ein ganzes Paralleluniversum privater Zoobetreiber. Schätzungsweise 7.000, vielleicht aber auch 10.000, Tiger werden in diesen Einrichtungen gehalten - ganz genau weiß das niemand. Damit leben dort etwa doppelt so viele der Raubkatzen wie es derzeit noch in freier Wildbahn gibt. Weltweit könnten es sogar 20.000 Tiere, die in Gefangenschaft leben, sein.

Insektensterben: Nicht nur Bienen sind bedroht

Ein Bericht von , vom 16.01.2020

Umweltschützer warnen schon seit Jahren vor dem Aussterben der Bienen. Nicht nur bei der Bestäubung von Pflanzen, sondern auch als Nahrung für andere Tiere sind Insekten unverzichtbar. Umweltministerin Schulze will den Insektenschutz in Deutschland deshalb nun gesetzlich festschreiben. Eine aktuelle Studie der Wissenschaftler Sanchez-Bayo und Wyckhuys, die im April 2019 in der Biological Conservation veröffentlicht wird und schon vorab online einsehbar ist, untersucht, wie es um die Insektenbestände steht.

Das alarmierende Ergebnis: Weltweit sind mehr als 40 Prozent der Insektenarten vom Aussterben bedroht. Neben Bienen sind auch 53 Prozent der Schmetterlingsarten und knapp jede zweite Käferart rückläufig, wie die Statista-Infografik zeigt. 49 Prozent der Heuschrecken und 37 Prozent der Libellenarten sind bedroht.

Als Gründe für den Rückgang identifizieren die Biologen die schrumpfenden Lebensräume, den Klimawandel und den massenhaften Einsatz von Pestiziden in der Landwirtschaft.

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